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bei den Langschwanzstachelrochen, den Stumpfkrokodilen und dem Pantherchamäleon in der Aquarien- und Terrarienhalle des Zoo Vivarium

Insgesamt leben rund 1038 Tiere in 94 Arten in der Aquarien- und Terrarienhalle des Zoo Vivarium. In den Aquarien sind es etwa 769 Tiere in 38 Arten, und in den Terrarien 269 Tiere in 56 Arten. Der Tierbestand in der Aquarien- und Terrarienhalle ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 330 Individuen angestiegen. Gründe dafür sind das Aufstocken von verschiedenen Fischschwärmen und Nachzuchten bei den Schildkröten, Fischen und Fröschen. Die Anzahl der Tierarten hat sich um sieben auf 94 Arten erhöht.
Größe und Gewicht der Tiere verraten den Pflegerinnen und Pflegern, wie es um deren Gesundheit bestellt ist; regelmäßig steht deshalb das Überprüfen mit Zollstock und Waage an, um eine Bestandsaufnahme durchzuführen.

In diesem Jahr wird beim Inventur-Termin der Nachwuchs der Stumpfkrokodile gemessen, das Pantherchamäleon wird gewogen und die Zwergstachelrochen müssen sich das Messen unter Wasser gefallen lassen. 

Stumpfkrokodile (Osteolaemus tetraspis):
Stumpfkrokodile stammen aus West- und Zentralafrika und gehören mit einer maximalen Körperlänge von einem Meter neunzig zu den kleineren Arten. Sie erreichen ein Gewicht von bis zu 35 Kilogramm. In Aussehen und Ökologie ähneln Stumpfkrokodile den auf dem amerikanischen Kontinent lebenden Kaimanen.

Pantherchamäleon (Furcifer furcifer):
Das Pantherchamäleon stammt aus Madagaskar. Seine Körpergestalt, der Rollschwanz und die deutlich hervortretenden Augen sind unverwechselbare Merkmale, an denen diese urwüchsigen Reptilien erkannt werden. Mit ihrer langen, klebrigen Zunge, die beim Beutefang blitzschnell aus dem Mund herausschießt, fangen sie kleine und selbst mittelgroße Insekten. Pantherchamäleons erreichen eine Länge von bis zu 30 Zentimetern.

Zwerg- oder Langschwanzstachelrochen (Potamotrygon reticulatus):
Zwerg- oder Langschwanzstachelrochen stammen aus dem nördlichen Südamerika (Kolumbien, Venezuela, Surinam) und leben dort in Flüssen. Rochen sind Verwandte der Haie, also Knorpelfische, von denen nur die wenigsten Arten nicht im Meer leben. Stachelrochen haben einen oder zwei giftige Stacheln auf dem Schwanzstiel, mit denen sie sich gegenüber großen Feinden zur Wehr setzen können. Ihre Maximallänge liegt bei etwa 50 Zentimetern. Zwergstachelrochen haben ein sehr schmales Maul und ernähren sich von Kleinkrebsen und Würmern.

Die Zooschule bietet das ganze Jahr über verschiedene Führungen und Sonderveranstaltungen an. Die Zahlen beweisen, dass das zoopädagogische Angebot großen Anklang bei allen Tier-Interessierten findet. Im Jahr 2013 haben 4056 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Veranstaltungen der Zooschule besucht, ein Plus von 13,65 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Gruppenführungen gab es ein Plus von 18,45 Prozent. 2013 führte das Team und Zoopädagoge Frank Velte 244 Gruppen durch den Darmstädter Zoo.

Beobachten, hören, riechen und teilweise berühren – Lernen mit allen Sinnen ist in der Zooschule des Zoos Vivarium Darmstadt möglich. Im außerschulischen Lernort können Schüler und Schülerinnen biologische Themeninhalte auf anschauliche Art und Weise selbst erarbeiten. In alters- und kenntnisgerechten Unterrichtseinheiten wird das Wissen über die Biologie der Tiere erweitert. Bei den Unterrichtsgängen steht die unmittelbare Beobachtung des lebenden Tieres und seines Verhaltens im Mittelpunkt. In den Workshops wird die Beschäftigung mit einem bestimmten Thema intensiviert. Grundlage ist wiederum ein Unterrichtsgang durch den Zoo Vivarium mit anschließender Vertiefung des Themas in den Räumen der Zooschule in Form von selbstständigem Beobachten, Arbeiten oder Zeichnen, Dia-Vorträgen und Diskussionen. Die Auswahl der angegebenen Themen ist nach Altersgruppen gestaffelt, die Dauer der Unterrichtsgänge und der Workshops angepasst. Für Lehrer werden über das ganze Jahr verteilt Fortbildungen zu verschiedenen Themen, wie etwa „Schlangen im Unterricht“ angeboten. Kindergarten-Gruppen können mit der Zooschule lehrreiche Ausflüge durch den Zoo Vivarium unternehmen. Private Führungen und verschiedene Kindergeburtstagstouren, bei denen die kleinen Gäste Wissenswertes aus der Tierwelt erfahren, können ebenfalls gebucht werden. Besondere exklusive Vorträge gibt es für Senioren, bei denen im Anschluss Kaffee und Kuchen gereicht wird und ein Spaziergang durch den Darmstädter Zoo ansteht.

Die Zooschule im Zoo Vivarium im Schnampelweg 5 in Darmstadt ist telefonisch unter 06151-13 3392 und per Mail vivarium@darmstadt.de zu erreichen.

Dank ihres Vermächtnisses finden drei südamerikanische Primatenarten im Zoo Vivarium ein neues Zuhause: Mit dem Rohbau steht jetzt auch der Name fest

Nach sechs Monaten Bauzeit steht der Rohbau des neuen Affenhauses im Zoo Vivarium und mit ihm auch der Name der neuen Unterkunft für die südamerikanischen Affen: Dr. Maria Börsig Haus. Benannt nach der verstorbenen Mutter der Erblasserin, mit deren zweckgebundener Erbschaft in Höhe von 485.000 Euro der neue Bau über den Förderverein Kaupiana e.V. finanziert wird. „Die Haltung von Primaten hat im Zoo Vivarium eine lange Tradition und Dank des großzügigen Vermächtnisses entsteht jetzt im Darmstädter Tiergarten ein neues Haus mit Außenanlagen für südamerikanische Affen. Die Zoo-Gäste können sich im neuen Jahr auf eine neue Attraktion freuen und die Tiere dann aus verschiedenen Perspektiven beobachten“, sagte die für den Zoo Vivarium zuständige Dezernentin, Stadträtin Brigitte Lindscheid, bei der heutigen Haustaufe (27.).

Zukünftig werden in dem Dr. Maria Börsig Haus drei südamerikanische Affenarten leben: Bolivianische Totenkopfaffen (Saimiri boliviensis), Zwergseidenäffchen (Cebuella pygmaea) und eine Löwenkopfaffen-Art.

Der zweistöckige Bau - gegenüber dem Streichelzoo - wird eine Gesamt-Innenfläche von 170 Quadratmetern aufweisen. Die Bolivianischen Totenkopfaffen werden im Innengehege auf zwei Etagen zu beobachten sein und die beiden kleinen Affenarten im Außen- und Innengehegen ebenerdig. Geplant ist außerdem ein für Besucher begehbares Außengehege, das für nahe und intensive Tier-Beobachtungen sorgt. Neben den Gehegen für die Affen wird das Haus Absperrmöglichkeiten für die Tiere, eine Schleuse für Besucher, eine Futterküche im Tierpflegerbereich und Toiletten beherbergen.

Mit den bolivianischen Affen beteiligt sich der Zoo Vivarium Darmstadt am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und hat in den letzten Jahren die Zoopopulation dieser Art mit zahlreichen Nachzuchten erweitert, die an andere Zoos gingen. Als Bewohner der Baumkronen im südamerikanischen Regenwald werden sich die Äffchen im zweistöckigen Bau mit dem hohen Innengehege besonders wohl fühlen.

Zwergseidenäffchen sind ebenfalls Regenwaldbewohner und wurden lange Jahre im alten Affenhaus gehalten, das 2011 zum Tropenhaus umgebaut wurde. Aufgrund des Umbaus wurden die Tiere damals an den Zoo Münster abgegeben. Nach Fertigstellung des neuen Affenhauses im kommenden Jahr wird die kleinste aller echten Affenarten nach Darmstadt zurückkehren.

Der Schutz bedrohter Tierarten ist eine der wichtigsten Aufgaben Zoologischer Gärten. Dabei muss es aber nicht immer nur um große Säugetiere gehen. Neben der Teilnahme an verschiedenen Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEPs) kümmert sich der Zoo Vivarium Darmstadt auch um weniger bekannte, aber dennoch gefährdete Tierarten. Der Wolfsmilchschwärmer (Hyles euphorbiae) ist ein nachtaktiver Schmetterling, der noch in den 1960er Jahren als einer der häufigsten Nachtschmetterlinge in Hessen galt. Seitdem hat sich vieles geändert. Lebensräume, in denen die Futterpflanzen der Raupen dieser gefährdeten Insekten, die Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias), vorkommen wurden in Hessen immer seltener. So scheint der Wolfsmilchschwärmer aus vielen Gegenden verschwunden zu sein. In Südhessen gibt es nur noch einige Vorkommen dieser Schmetterlingsart.
In Zusammenarbeit mit dem Schmetterlingsexperten Dr. Matthias Sanetra aus Ober-Ramstadt und nach Genehmigung durch das Regierungspräsidium Darmstadt werden Wolfsmilchschwärmer gezüchtet und im Zoo Vivarium Darmstadt aufgezogen. Haben sich die Raupen verpuppt und schlüpfen im Folgejahr von Mai bis Juli die Falter, werden sie in geeigneten Lebensräumen rund um Darmstadt der Natur zurückgegeben. In 2012 und 2013 waren es insgesamt 79 Falter. Da diese Zahl für eine Insektenart aber nur ein „Tropfen auf einen heißen Stein“ ist, wird das Projekt auch in den nächsten Jahren weiter geführt. Die wunderschön gezeichneten Raupen des Jahrgangs 2013 sind aktuell in den Schmetterlingsterrarien im Watvogelhaus im Darmstädter Tiergarten zu sehen.

Die Haltung von Primaten hat im Zoo Vivarium eine lange Tradition. Dank der finanziellen Unterstützung durch eine Erbschaft über den Förderverein Kaupiana e.V. entsteht jetzt im Darmstädter Tiergarten ein neues Haus mit Außenanlagen für südamerikanische Affen.
Die zweckgebundene Erbschaft in Höhe von 485.000 Euro wird für die Errichtung des Gebäudes verwendet. Die für den Zoo Vivarium zuständige Dezernentin, Stadträtin Brigitte Lindscheid, freut sich über diese großzügige finanzielle Hilfe: „Der Zoo Vivarium ist auf die Unterstützung von Tier-Interessierten Bürgerinnen und Bürgern angewiesen, um den Erhalt und Ausbau des Darmstädter Tiergartens sicherzustellen. Das großzügige Vermächtnis bringt uns diesem Ziel ein großes Stück näher und lässt eine neue Attraktion für die Zoo-Gäste entstehen.“

Das neue Zuhause für drei südamerikanische Affenarten wird als zweistöckiger Bau mit einer Gesamt-Innenfläche von 170 Quadratmetern gegenüber dem Streichelzoo errichtet. Neben den Bolivianischen Totenkopfaffen (Saimiri boliviensis) und den Zwergseidenäffchen (Cebuella pygmaea) soll noch eine weitere Krallenaffenart einziehen. Während die Zoo-Gäste die beiden kleinen Affenarten im Außen- und Innengehegen ebenerdig sehen können, werden die Bolivianischen Affen im Innengehege auf zwei Etagen zu beobachten sein.
„Die weiteren Planungen sehen ein für die Besucherinnen und Besucher begehbares Außengehege vor, das nahe und intensive Tier-Beobachtungen ermöglichen soll“, erläutert Brigitte Lindscheid.
Neben den Gehegen für die Affen wird das Haus Absperrmöglichkeiten für die Tiere, eine Schleuse für die Besucher, eine Futterküche im Tierpflegerbereich und Toiletten beherbergen.

Mit den bolivianischen Affen beteiligt sich der Zoo Vivarium Darmstadt am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und hat in den letzten Jahren die Zoopopulation dieser Art mit zahlreichen Nachzuchten, die an andere Zoos gingen, erweitert. Als Bewohner der Baumkronen im südamerikanischen Regenwald werden sich die Äffchen im zweistöckigen Bau mit dem hohen Innengehege besonders wohl fühlen.
Zwergseidenäffchen sind ebenfalls Regenwaldbewohner und wurden lange Jahre im alten Affenhaus, das 2011 zum Tropenhaus umgebaut wurde, im Zoo Vivarium gehalten. Aufgrund des Umbaus wurden die Tiere damals an den Zoo Münster abgegeben. Nach Fertigstellung des neuen Affenhauses im kommenden Jahr wird die kleinste aller echten Affenarten nach Darmstadt zurückkehren.


Foto (v. l. nach r.):
Frau Kleindiek (1. Betriebsleiterin EAD), Herr Scheidel (Vorsitzender des Fördervereins Kaupiana e.V.) und Stadträtin Brigitte Lindscheid beim Spatenstich zum neuen Affenhaus
 

Schutz vor Regen und Sonne/bauverein AG spendet 10.000 Euro für neue Rastmöglichkeit

Mit der Aquarien-, Terrarien- sowie der Wattvogelhalle, dem Tapir-, Tropen-, Schopfmakaken- und dem Binturong-Zwergotterhaus bietet der Zoo Vivarium seinen Besucherinnen und Besuchern bereits verschiedene überdachte Tierhäuser als geschützte Aufenthaltsmöglichkeiten. Ab sofort gibt es noch eine weitere attraktive Verweilstation: die neue Safari-Lodge. Die im Stil einer afrikanischen Veranda gehaltene Hütte liegt gegenüber dem Streichelzoo und bietet Besuchern Schutz vor Regen oder auch sengender Sommersonne. Tische und Sitzbänke laden dort zum Verweilen ein.

Finanziert wurde die Baumaßnahme von der bauverein AG. Der kommunale  Immobiliendienstleister engagiert sich bei zahlreichen regionalen Organisationen, Vereinen und Institutionen, seit 2012 auch beim Zoo Vivarium. Die Kooperation ist Teil des regionalen Sponsoringkonzeptes, das sich auf die Bereiche „Förderung von Kindern und Jugendlichen“, „Erhaltung bzw. Verbesserung der Wohnqualität“ sowie „Kunst und kreative Arbeit“ fokussiert und von dem nach Möglichkeit auch die Mieter profitieren sollen. Die bauverein AG plant daher, den Zoo Vivarium künftig auch für Mieterfeste oder kleinere Events zu nutzen. Ein an der Safari-Lodge angebrachtes Schild weist auf den Sponsor hin. 

Stadträtin und Baudezernentin Brigitte Lindscheid bedankte sich bei der Eröffnung der Safari-Lodge am heutigen Mittwoch (24.) ganz herzlich bei der bauverein AG für die großzügige Spende: „Ich bin sicher, dass die neue Unterstell- und Rastmöglichkeit großen Anklang bei den Zoo-Besuchern finden wird. Die neue Safari-Lodge bietet den Gästen im Darmstädter Tiergarten ausreichend Schutz vor Sonne und Niederschlägen, so dass selbst bei durchwachsenem Wetter jederzeit ein Zoobesuch möglich ist.“

„Ich freue mich sehr, dass wir das Vivarium mit der Safari-Lodge um eine Attraktion bereichern können", ergänzt Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender der bauverein AG. "Der Tierpark ist eine Institution, mit der tausende von Heinern aufgewachsen sind und der Darmstadt ganz wesentlich geprägt hat. Begegnungsstätten wie diese gilt es zu erhalten! Noch mehr aber freue ich mich, dass wir künftig auch immer wieder Mieter in diesen wunderschönen Zoo einladen können, um dort gemeinsam mit ihnen zu feiern."

Förderverein Kaupiana e.V. spendet 400.000 Euro

Das Tapirhaus wurde in den vergangenen sieben Monaten deutlich vergrößert und die Außenanlage umgestaltet. Das neue Gehege bietet den Tapireltern Pablo (fünf Jahre) und Tessa (sieben Jahre) ausreichend Platz sowie viele Knabber- und Kratzmöglichkeiten. Tapir-Junge Mateo (1 Jahr) wird neben verschiedenen Grünpflanzen auch Baustämme und Äste im neuen Gehege entdecken können.

Finanziert hat diese Baumaßnahme der Förderverein Kaupiana e.V. durch Beiträge und Spenden seiner Mitglieder. Stadträtin und Baudezernentin Brigitte Lindscheid freut sich über diese großzügige Spende in Höhe von 400.000 Euro: „Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Mitgliedern des Fördervereins Kaupiana, die durch ihre Beiträge und Spenden den Bau des neuen Tapirhauses ermöglicht haben. Die Tiere können sich in ihrem neuen Haus jetzt auf großer Fläche bewegen, finden genügend Ruheplätze und auch ein Badebecken zur Abkühlung“, sagte Brigitte Lindscheid bei der heutigen Eröffnung (13.) der neuen Heimstatt. An ihr neues Gehege werden die Tapire Pablo, Tessa und Mateo in den nächsten Tagen schrittweise gewöhnt, deshalb sind sie zunächst nur zeitweilig zu sehen.

Das neue Tapirhaus hat eine Grundfläche von 142 Quadratmetern. Davon steht den Tieren mit fast 100 Quadratmetern Stallfläche fast viermal so viel Platz wie im alten Haus zur Verfügung. Die Stallfläche kann in drei einzelne Gehegebereiche unterteilt werden. Das Badebecken hat eine Wasserfläche von 12 Quadratmetern und eine Wassertiefe von einem Meter zwanzig. Der Besucherbereich umfasst 17 Quadratmeter, die restlichen Flächen verteilen sich auf den Technikbereich und die Pflegergänge. Das Haus hat eine maximale Höhe von fast vier Metern und passt sich in seiner Inneneinrichtung durch die Farbgebung und Gestaltung dem Lebensraum der Flachlandtapire an - den südamerikanischen Regenwäldern. Denn die im Zoo Vivarium lebenden Flachlandtapire stammen aus Mittel- und Südamerika. Die umgestaltete Außenanlage bietet den Tieren mit rund 200 Quadratmetern viel Platz und verschiedene Rückzugsmöglichkeiten.

Der Darmstädter Tiergarten beteiligt sich mit seinen Tapiren am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP).
Äußerlich sind Tapire schweineähnliche Tiere, ihre nächsten Verwandten sind allerdings Pferdeartige und Nashörner. Erwachsene Flachlandtapire haben ein schwarzbraun-graubraunes Fell, das an Kehle und Wangen in ein helles Grau übergeht. Neugeborene haben ein braunes Fell, mit hellen Längsstreifen. Als Nahrung nutzen Tapire Blätter, Zweige, aber auch Gras, Sumpf- und Wasserpflanzen, Obst und sogar Feldfrüchte. Da viele Samen gut in ihrem Kot gedeihen, kommt den Tapiren eine bedeutende Rolle bei der Verbreitung von Pflanzen zu. Um an Salz zu kommen, das für ihren Mineralhaushalt wichtig ist, legen sie große Strecken zurück.

Die ersten Foto-Workshops im Zoo Vivarium waren ein voller Erfolg. Die Fotografen der Website www.die-fotoschmiede.net und www.samifayed.de zeigten in viereinhalbstündigen Workshops wie man Tiere im Zoo so fotografiert, dass keine Gehegebegrenzungen auf dem Foto zu sehen sind.
Am 12. Januar 2013 waren mit Nicole Kohl und ihrem Neffen Maximilian Nolte insgesamt fünf tierinteressierte Hobbyfotografen bei den Binturongs, Riesenschildkröten, Piranhas und verschiedenen Reptilien mit dabei.

Das Résumé der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Fotografen fiel sehr positiv aus. Nicole Kohl und Maximilian Nolte hoben besonders die gute Vorbereitung der Fotografen hervor, von denen sich auch Zusatzequipment ausgeliehen werden konnte, und die lehrreiche Beratung, die durch die geringe Gruppengröße sehr intensiv war. Beide überlegen bereits einen nächsten Kurs im Frühjahr oder Sommer dieses Jahres zu belegen.

Die Fotoworkshops im Zoo Vivarium finden jeden ersten und zweiten Samstag im Monat statt. Weitere Infos gibt es im Zooshop des Vivariums.

Flyer Foto-Workshop

Sie möchten Ihren Freunden oder Verwandten eine ganz besondere Freude machen? Dann verschenken Sie doch einen erlebnisreichen Ausflug in den Zoo Vivarium. Unsere hübsch gestalteten Gutscheine für einen Zoobesuch oder auch eine Zooführung eignen sich wunderbar zum Verschenken – zu Ostern, zum Muttertag, zu Weihnachten oder einfach als besonderes Präsent zum Geburtstag.

Die attraktiven Gutscheinkarten erhalten Sie an unserer Kasse.

 

Ab sofort sind im Zooshop besondere und einzigartige Artikel aus Darmstadt erhältlich: In Handarbeit haben die unterschiedlichsten Menschen im Gemeindepsychiatrischen Zentrum Darmstadt, einer Tagesstätte für psychisch kranke Erwachsene, Taschen mit selbst gemalten Tiermotiven, Holz- und Perlenschlüsselanhänger sowie selbst gebastelte Karten hergestellt. Eine neue Kooperation zwischen dem Zoo Vivarium und dem Caritasverband Darmstadt e.V. macht den Verkauf dieser Produkte im Zooshop jetzt möglich.

„Ich freue mich, dass wir das Sortiment des Zooshops mit diesen tollen manuell gefertigten Artikeln erweitern können und bedanke mich ganz herzlich bei den Künstlerinnen und Künstlern, die mit viel Geduld und Liebe zum Detail Taschen, Schlüsselanhänger und Karten entworfen haben“, betont Stadträtin und Baudezernentin Brigitte Lindscheid.

Die Tagesstätte für psychisch kranke Erwachsene bietet Arbeit und Beschäftigung in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern, unter anderem in hauswirtschaftlichen, kreativen und freizeitbezogenen Bereichen. Zusätzlich ist sie ein Ort des sozialen Lebens, an dem Kontakte geknüpft, Selbstbewusstsein gesteigert und damit der Gesundheitszustand stabilisiert werden können.

Der Zooshop befindet sich zwischen dem Spielplatz und der Zooschule und hat täglich ab 10 Uhr geöffnet.

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Öffnungszeiten & Preise

  • täglich geöffnet
  • März 9.00 - 18.00 Uhr
  • April - September 9.00 - 19.00 Uhr
  • Oktober 9.00 - 18.00 Uhr
  • November - Februar 9.00 - 17.00 Uhr
  • Kassenschluss jeweils 1 Stunde früher! Tierhäuser schließen 30 min. vor Zooschließung! Am 24. und 31. 12. ist der Zoo geschlossen.
  • Erwachsene 7,00 €
  • Kinder, Schüler, Schwerbehinderte 2,00 €
  • InhaberInnen Teilhabecard frei
  • Studenten, Gruppen ab 15 Personen, Rentner 5,50 €
  • weitere Preise.
  • Familienangebote
  • 2 Erwachsene & 1 Kind 14,50 €
  • 2 Erwachsene & 2 - 4 Kinder 15,50 €
  • Kinder ab 2 Jahren zahlen Eintritt.
  • Hunde sind leider nicht erlaubt.
  • Mehr zu den Familienangeboten.

Kontakt

  • Zoo Vivarium Darmstadt
  • Betreiber: EAD Darmstadt
  • E-Mail | vivarium@darmstadt.de
  • Ort | Schnampelweg 5, 64287 Darmstadt
  • Tel. | +49 (0) 6151/13 46 900
  • Fax | +49 (0) 6151/13 46 903

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