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Der Strandbereich im Zoo Vivarium wurde komplett renoviert und ist seit heute (5.) wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Beisein von Sabine Kleindiek, der ersten Betriebsleiterin des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), und Sybille Wegerich, vom Vorstand der bauverein AG, wurde der Strandbereich für die Zoobesucherinnen und -besucher wieder geöffnet.

"Dank der großzügigen Hilfe durch die bauverein AG haben wir nicht nur einen optischen Blickfang, sondern auch eine idyllische Ruhezone wiederhergestellt, in der sich die kleinen und großen Zoogäste eine kleine Auszeit gönnen können", sagte Stadtkämmerer André Schellenberg bereits im Vorfeld.

"Der Zoo Vivarium ist ein tolles Ausflugsziel mitten in Darmstadt. Wir freuen uns daher umso mehr, diese traditionsreiche Institution zu unterstützen und mit dem erneuerten Strandbereich einen weiteren Beitrag zu leisten, den Zoo noch attraktiver zu machen", so Sybille Wegerich, Vorstand der bauverein AG.

Das Areal umfasst neben dem Ruhebereich einen Teich, der für zoopädagogische Veranstaltungen genutzt wird. Mit der finanziellen Unterstützung durch die bauverein AG wurde die Besucherattraktion Strand komplett überarbeitet: Der Sand wurde vollständig ausgetauscht und drei neue hochwertige Strandkörbe laden die Besucherinnen und Besucher zum Verweilen ein. Zusätzlich wurden in den Randbereichen strandtypische Pflanzen eingesetzt.

Im Rahmen der ersten "Azubi Social Days" des EAD und des Zoos Vivarium werden vom 1. bis 5. Juli neun Auszubildende gemeinsam das freigewordene Guanako-Gehege im Zoo Vivarium instand setzen und in eine Anlage für Vikunjas umgestalten.

"Das außergewöhnliche – und vor allem freiwillige – Engagement der Auszubildenden, die aus ganz unterschiedlichen Abteilungen des EAD kommen, freut mich wirklich sehr. Ich hoffe, dass sie am Ende dieser ungewöhnlichen Arbeitswoche nicht nur viel gelernt, sondern auch eine Menge Spaß gehabt haben werden", so Stadtkämmerer André Schellenberg.

Angeleitet von Mitarbeitern des Zoos und Malern des EAD werden die Azubis insbesondere die Wände des Geheges streichen, Stalltüren ausbessern, ein Vorgehege errichten, den Bodengrund ausbessern bzw. austauschen und die Anlage durch Pflanzen, Baumstämme und Pflanzinseln strukturieren.

Das Café Eulenpick versorgt die Helferinnen und Helfer mit Essen und Getränken. Den Abschluss der Arbeitswoche bildet eine Grillfeier, mit der sich der EAD und der Zoo für das gezeigte Engagement bei den Auszubildenden bedanken.

Das letzte Darmstädter Guanako verstarb im Januar 2019 im Alter von 24 Jahren. Der EAD und der Zoo Vivarium haben entschieden, das freigewordene Gehege mit Vikunjas, die gewissermaßen die kleineren Verwandten der Guanakos sind, zu belegen. Diese Tiere sind in der freien Natur bedroht und gehören daher dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) an.

Im Juli sollen die neuen Bewohner einziehen. Den Anfang machen zwei Vikunjastuten aus dem Prager Zoo. Wenn sich diese Tiere eingelebt haben, folgt ein Vikunjahengst aus dem Zoo Duisburg.

In Führungen und Workshops können Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien den Zoo Vivarium und dessen Tiere ganz neu erleben. Sie lernen unter anderem Spannendes über Affen, wie man Wassertiere untersucht und ein Terrarium einrichtet und wie man gefahrlos giftige Tiere beobachtet.

Führungen und halbtägiger Workshop

Führungen:
• 1. Juli: "Wie funktioniert ein Zoo?"
• 2. Juli: "Giftige Tiere"
• 9. Juli: "Affen im Zoo Vivarium".

Die knapp einstündigen Führungen kosten 3 Euro pro Person und starten immer um 10 Uhr. Treffpunkt ist an der Zooschule.

Workshop
• 18. Juli: "Kleintiere unserer Gewässer" von 9 bis 12 Uhr. Der Workshop kostet pro Person 10 Euro. Treffpunkt ist an der Zooschule.


Mehrtägige Veranstaltungen für Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren mit gemeinsamem Mittagssnack

Zweitägige Veranstaltungen:
• 3.+4. Juli und 24.+25. Juli: "Wir basteln unseren Zoo" jeweils von 10 bis 16 Uhr;

Dreitägige Veranstaltungen:
• 15.-17. Juli: "Kleine Tierpfleger" jeweils von 9 bis 15 Uhr;
• 10.-12. Juli und 31. Juli-2. August: "Bauen, Einrichten und Pflegen eines Terrariums" jeweils von 10 bis 16 Uhr.

Die Teilnahme an der zweitägigen Veranstaltung kostet 60 Euro pro Kind, für das Dreitagesprogramm 90 Euro pro Kind. Der Mittagsnack kostet zusätzlich 5 Euro (zur Auswahl stehen 1 Portion Pommes Frites, 1 Paar Würstchen, 1 Getränk oder 1 Portion Nudeln mit Tomatensauce, 1 Getränk oder 1 gemischter Salat mit 1 Getränk). Treffpunkt ist jeweils an der Zooschule.

Für alle Veranstaltungen wird um telefonische Anmeldung unter 06151 / 13 46 900 gebeten.

Seit Mitte Juni gibt es im Darmstädter Tiergarten einen Prägeautomaten für Souvenirmedaillen. In der Nähe vom Streichelzoo am Eingang zum Strandbereich können große und kleine Gäste ab sofort zwischen drei Motiven – Zebra, Schopfmakak oder das Zoo-Logo mit der Eule – wählen. Die Erinnerungs- und Sammlermedaille erhalten die Besucherinnen und Besucher durch das Einwerfen einer 1-Euro-Münze und einem 5-Cent-Stück. Die Medaille wird dann rein durch Muskelkraft durch Kurbeln geprägt.

„Fressen und Gefressen werden – Alltag im Tierreich“ heißt die Abendführung, die im Rahmen der „Darmstädter Exkursion“ am Samstag (29.) im Zoo Vivarium um 20 Uhr beginnt.

Zoopädagoge Frank Velte informiert, welche Strategien sich Raub- und Beutetiere einfallen lassen, um zu fressen und um nicht gefressen zu werden.

Der Treffpunkt ist am Zooeingang Schnampelweg 5. Der Eintrittspreis beträgt 5,50 Euro pro Person. Um telefonische Anmeldung unter 06151 / 13-46900 wird gebeten.

Für interessierte Kinder gibt es am kommenden Freitag (21.) von 9 bis 16 Uhr in Darmstadts Tiergarten einen Bastelkurs unter dem Motto „Lerne dein Lieblingstier kennen und bastele es nach“.
Bei einer Führung durch den Zoo können sich die kleinen Gäste ihr Lieblingstier ganz genau anschauen und alles fragen, was sie schon immer wissen wollten. Danach geht es ans Basteln und Ausgestalten, hierbei können die Kinder ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen und mit bunten Farben und weiteren Materialien arbeiten.
Gebastelt wird in der Zooschule am Schnampelweg 5. Die Kosten betragen 30 Euro pro Kind.
Anmeldungen werden bis zum 19. Juni unter der Telefonnummer 06151 / 13-46900 entgegen genommen.

Im Rahmen der „Darmstädter Exkursionen“ bietet der Zoo Vivarium am Samstag, 15. Juni, einen Abendspaziergang durch den Darmstädter Tiergarten an. Zoopädagoge Frank Velte wird am Beispiel der Schopfmakakengruppe und den Silberäffchen, einer südamerikanischen Affenart, die vor kurzem in Darmstadts Tiergarten eingezogen ist, über Veränderungen im Tierbestand und aktuelle Nachzuchten informieren. Gäste der Abendführung erfahren exklusiv wie sich die Neuankömmlinge im Zoo Vivarium eingelebt haben und erhalten zudem wissenswerte Details zum Eingewöhnungsprozess.

Die Führung beginnt um 20 Uhr. Treffpunkt ist am Zooeingang Schnampelweg 5. Der Eintrittspreis beträgt 5,50 Euro pro Person. Um telefonische Anmeldung unter 06151 / 13 46 – 900 wird gebeten.

Am Freitag (14.) schließt der Zoo Vivarium wegen einer geschlossenen Veranstaltung um 15 Uhr. Einlass ist bis 14 Uhr.

Anlässlich des 5. Welt-Binturong-Tags am Samstag, 11. Mai 2019, gibt es im Zoo Vivarium jeweils um 11, 13 und 14 Uhr halbstündige Besucherführungen zu den südostasiatischen Tieren. Der World-Binturong-Day wird von der Arctictis-Binturong Conservation ausgerichtet und findet auf drei Kontinenten statt. Da der Lebensraum der Binturongs durch die Abholzung des Regenwaldes immer mehr schwindet, hat sich die Vereinigung zum Ziel gesetzt, mehr über diese unbekannten Tiere aufzuklären.

Der Binturong, auf Deutsch auch Marderbär genannt, ist eine der charakteristischen Arten im Säugetierbestand von Darmstadts Tiergarten. Binturongs stammen aus Südostasien. Sie gehören zur Gruppe der Schleichkatzen und sind mit einem Gewicht von bis zu 20 Kilogramm und einer Länge von bis zu einem Meter (ohne Schwanz) deren größte Vertreter.

Treffpunkt für die Führungen ist am Eingang des Schopfmakakenhauses. Es gelten die regulären Eintrittspreise. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei.

Bildnachweis: Wolfgang Daum

Am heutigen Mittwoch (8.) haben Stadtkämmerer André Schellenberg und Jürgen Thomas, Vorsitzender des Vivarium-Fördervereins Kaupiana, die neue Afrikaanlage im Zoo Vivarium – zu der neben dem neuen Zebra- und Antilopen- auch das im Frühjahr 2018 eröffnete Flamingogehege gehört – eröffnet. Die Kosten für die Afrikaanlage belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro und werden von der Kaupiana übernommen. "Die neue Afrikaanlage ist das größte Bauprojekt in der Geschichte des Zoos Vivarium – sowohl finanziell als auch flächentechnisch. Unser großer Dank gilt der Kaupiana, die als Förderverein den Zoo Vivarium seit 1961 bei vielen Neubauten finanziell unterstützt. Diese Hilfe trägt dazu bei, dass wir den Ausbau des Darmstädter Tiergartens sicherstellen und diesen zu einem Artenschutzzentrum weiterentwickeln können. Den Besucherinnen und Besuchern bieten wir zudem ein besonderes Freizeiterlebnis mit Erholungscharakter sowie eine außerschulische Bildungseinrichtung", sagt Schellenberg.

"Durch Spenden und Mitgliedsbeiträge für unseren Förderverein in Verbindung mit einer engen Zusammenarbeit mit dem EAD, ist es uns gelungen, einen wesentlichen Beitrag zu einer artgerechten Tierhaltung, zur pädagogischen Arbeit und zur attraktiven Freizeitgestaltung im Zoo Vivarium zu leisten. Die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher können sich auf großzügige, neu gestaltete Gehege freuen, in denen sie die Tiere Afrikas hautnah erleben können", führt Jürgen Thomas aus. Die neue Afrikaanlage umfasst eine Fläche von knapp 3 000 Quadratmetern. Davon entfallen 600 Quadratmeter auf das Flamingo- und 2 331 Quadratmeter auf das Zebra- und Antilopengehege.

Mit 2 088 Quadratmetern ist das Außengelände des Zebra- und Antilopengeheges zweieinhalb Mal so groß wie die alte Zebraanlage. Der Boden im Außenbereich besteht aus drei Schichten Kiesgemisch in unterschiedlicher Körnung sowie einer obersten Schicht Porphyrkies, die mehrfach gewalzt wurden. Den Tieren bietet sich so ein optimaler Untergrund für einen natürlichen Hufabrieb. Die Entwässerung der Anlage erfolgt über mehrere Drainagerohre. Sie sorgen dafür, dass der Boden immer trocken bleibt und die Tiere festen Halt haben.

Im vorderen Teil des Geheges befindet sich ein fünf Meter breiter und zwei Meter tiefer Trockengraben, in dem ein kleiner Wasserteich für die Tiere integriert ist. Dieser dient als natürliche Begrenzung und bietet den Besucherinnen und Besuchern einen freien Blick auf die Anlage und die Tiere. Im Bereich hinter dem Stall gibt es ein Absperrgehege mit einer Fläche von 150 Quadratmetern, das zum Separieren und für Quarantänezwecke genutzt werden kann. Zwei große Sandflächen dienen den Tieren zum Sandbaden und zur Fellpflege. Mehrere Bäume sorgen für schattige Plätze.

Das Außengehege ist von einer Natursteinmauer umgeben, die an drei Stellen durchbrochen ist. Die Besucherinnen und Besucher können dadurch direkt ins Gehege blicken und erleben die Tiere aus der Nähe. In einem zweiten Schritt wird die Anlage mit einer attraktiven Savannen-Bepflanzung eingefasst, ein Ruhebereich für die Besucherinnen und Besucher eingerichtet und eine Fläche mit Pflanzen angelegt, die an die Tiere des Vivariums verfüttert werden können.

Der Stall hat eine Fläche von 243 Quadratmetern und eine maximale Höhe von knapp viereinhalb Metern. Er verfügt über fünf Boxen für die Antilopen, sechs Boxen für die Zebras sowie einen Tierpflegerbereich. Die Boxen lassen sich je Tierart untereinander verbinden. Der Boden besteht aus rutschfestem Estrich mit Besenstrich und dient dem natürlichen Hufabrieb der Tiere. Vor dem Stallgebäude gibt es als Verbindung zur Anlage fünf Vorgehege, die für die Eingewöhnung von neuen Tieren und Tierarten sowie zum getrennten Einlass in die Stallboxen genutzt werden können.

Als erste Bewohner der neuen Afrikaanlage sind neben zwei Säbelantilopen am 10. April mit Fria und Fatou zwei Jungstuten der Steppenzebras eingezogen. Sie stammen aus dem Zoo Karlsruhe und sind Nachkommen der Tiere, die vom Darmstädter Tiergarten im August 2016 an den Zoo Karlsruhe für die Bauphase der Afrikaanlage abgegeben wurden. Im Sommer dieses Jahres werden vier weitere Steppenzebras hinzukommen. Mit Tamika und Binti kommen zwei Darmstädter Zebras wieder zurück nach Hessen. Die beiden Stuten sind aktuell trächtig und ziehen dann zusammen mit ihren Jungtieren auf die neue Zebraanlage.

Die beiden Säbelantilopen, ein Weibchen und ein Männchen, stammen ebenfalls aus dem Zoo Karlsruhe. Sie bleiben nur vorübergehend im Zoo Vivarium – solange bis im baden-württembergischen Zoo der Umbau der dortigen Anlage fertiggestellt ist. Mit den Säbelantilopen beteiligt sich der Zoo Vivarium mit einer weiteren Art am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP).

Mit den Steppenzebras und Säbelantilopen ziehen wieder zwei große Säugetierarten im Zoo Vivarium ein. Dadurch verdeutlicht Darmstadts Tiergarten seinen Anspruch, Biodiversität zu zeigen und zu erhalten.

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Öffnungszeiten & Preise

  • täglich geöffnet
  • März 9.00 - 18.00 Uhr
  • April - September 9.00 - 19.00 Uhr
  • Oktober 9.00 - 18.00 Uhr
  • November - Februar 9.00 - 17.00 Uhr
  • Kassenschluss jeweils 1 Stunde früher! Tierhäuser schließen 30 min. vor Zooschließung! Am 24. und 31. 12. ist der Zoo geschlossen.
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  • Zooshop
  • März 11.00 - 17.00 Uhr
  • April - September 10.00 - 18.00 Uhr
  • Oktober 11.00 - 17.00 Uhr
  • Nov. - Februar * 13.00 - 16.00 Uhr
  • * Sa., So. & Feiert. 11.00 - 16.00 Uhr
  • Erwachsene 7,00 €
  • Kinder, Schüler, Schwerbehinderte 2,00 €
  • InhaberInnen Teilhabecard frei
  • Studenten, Gruppen ab 15 Personen, Rentner 5,50 €
  • weitere Preise.
  • Familienangebote
  • 2 Erwachsene & 1 Kind 14,50 €
  • 2 Erwachsene & 2 - 4 Kinder 15,50 €
  • Kinder ab 2 Jahren zahlen Eintritt.
  • Hunde sind leider nicht erlaubt.
  • Mehr zu den Familienangeboten.
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Café Eulenpick

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Kontakt

  • Zoo Vivarium Darmstadt
  • Betreiber: EAD Darmstadt
  • E-Mail | vivarium@darmstadt.de
  • Ort | Schnampelweg 5, 64287 Darmstadt
  • Tel. | +49 (0) 6151/13 46 900
  • Fax | +49 (0) 6151/13 46 903

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